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1950 war guter Kaffee Mangelware. Für Otto Dinzler schien deshalb die Entscheidung,
in seinem Heimatort Bischofswiesen zu seinem Lebensmittelladen eine Kaffeerösterei
zu eröffnen, eine zukunftsträchtige Geschäftsidee. Und er sollte Recht behalten. Das
kleine Unternehmen florierte und bald beschäftigte er sich nur noch mehr mit dem
Kaffee. Der Betrieb wuchs nicht nur, weil Kaffee zum Volksgetränk avancierte sondern
auch weil sich Dinzler auf Qualität verstand. Weil sich Ende der neunziger Jahre kein
Nachfolger fand, übernahm die Familie Richter 1998 das Unternehmen. Mit ihrer
langjährigen Erfahrung im Kaffeegeschäft wechselten sie nicht nur den Standort. Sie
setzten auch umgehend eine innovative Strategie in die Tat um. Der neue Betrieb in
einem stilvollen Industriegebäude im Herzen von Rosenheim wurde zu einer kleinen
und feinen Kaffee-Erlebniswelt. Rösterei, Lager und Kaffeehaus unter einem Dach.
In Rosenheim entwickelte sich Dinzler Kaffee zu einem echten Publikumsrenner.
Und nicht nur in der Innstadt, denn mittlerweile trinkt man Kaffee von Dinzler in vielen
bayerischen Städten. In Spitzenrestaurants ebenso wie in gestandenen Biergärten
und in vielen Unternehmen. Typisch für Dinzler: der Kaffee ist nicht nur in gehobenen
Kreisen sondern auch in bodenständigen Lokalen beliebt. Denn die Philosophie von
Dinzler bedeutet, dass Qualität und Frische nicht teuer sein müssen. |
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