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Kunst bei Dinzler

Vernissage Andreas Thieme - Dinzler am Irschenberg

Der forschende intellektuelle Eifer mit dem Andreas Thieme seine Werke gleichermaßen als autonomes Objekt und als Lehrbeispiel entwickelt, sind in der Gegenwartskunst ungewöhnlich.
Die abstrakt surreal anmutenden Farbkompositionen versteht der Künstler als Kommunikationsmittel. Er selbst steht in ständigem Dialog zu seinen Werken, deren Formen thematische Assoziationen zulassen. Es ist die Rede von hohem Einfühlungsvermögen in einen sinnlichen Gegenstand und bedeutet: Vollbringen, sich in Bewegung befinden und dabei selbst geniessen. Emotionen werden verarbeitet, erfüllen sich während des Erschaffens im Bild, welches am Ende des Prozesses die Qualitätsprobe bestehen muss und erst dann freigelassen wird.
In günstigen Konstellationen treffen sich Produzent und Betrachter im Kern des Sichtbaren und schöpfen Genuss, Impulse für Geist und Seele und lassen ihrer Phantasie viel Raum für liberales Denken.

Andreas Thieme ist kontinuierlich gewachsen. Waren es in den Jahren seines Studiums in Dresden vorrangig ruhende Bildkonstruktionen in eher dunkler, zurückgenommener Farbigkeit, so aktivierte sich rasch folgend die Palette in Richtung höherer Kontraste. Seit gut 30 Jahren experimentiert er mit seinen ungewöhnlichen, akzentuierten Abstraktionen, niemals bunt gewürfelt sondern geschickt dosiert.
Seine Werke in notwendiger Abgeschiedenheit entstanden, zeigen sich als unverwechselbar reichhaltig, eigenständig und eigensinnig, abseits aller Trends und Kunstströmungen.

    AndreasThieme

      Vernissage BehindART: Philipp Neri Schule - Dinzler in der Kunstmühle

      Die Berufsschulstufe der Philipp Neri Schule in Rosenheim besuchen junge Menschen mit unterschiedlich ausgeprägten geistigen Behinderungsformen, von der Übergangsform zur Lernbehinderung bis hin zu schweren Mehrfachbehinderungen, sowie Autisten. Die meisten von ihnen haben bereits die Grund- und Mittelschulstufe der Philipp Neri Schule besucht, einige kommen als Quereinsteiger von anderen Förderschulen.

      Die Berufsschulstufe ist ein eigenständiger Teil der Schule mit einem eigenen Lehrplan. Die Schüler erfüllen hier in drei Jahren ihre Berufsschulpflicht. Die Berufsschulstufe erfüllt dabei eine Brückenfunktion zwischen Kind sein und Erwachsen sein, zwischen Schule und Berufsleben.

      „Pädagogischer Auftrag ist es Schülerinnen und Schüler mit einer geistigen Behinderung auf das Leben als Erwachsener mit größtmöglicher Teilnahme am Leben in der Gesellschaft vorzubereiten“ (Lehrplan Berufsschulstufe).

      Die Unterrichtsangebote reichen von der grundlegenden Förderung der Wahrnehmung, Kommunikation und Motorik bis hin zu Mobilitätstraining, wie z.B. selbständiges Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Wohntraining als Vorbereitung auf den Umzug ins Wohnheim, bzw. andere betreute oder teilbetreute Wohnformen.

      Schwerpunkt des Unterrichts in der Berufsschulstufe ist dabei die Vorbereitung auf ein Arbeitsleben nach der Schule. Dies geschieht vor allem durch die praxisbetonte Gestaltung des Unterrichts in Werken, Arbeitstraining, Schülerübungsfirmen und Hauswirtschaft, sowie durch wiederholte Betriebspraktika in den Wendelstein Werkstätten Rosenheim und Raubling und auch auf dem ersten Arbeitsmarkt.

      Nach dem Ende ihrer Schulzeit finden die meisten unserer Schüler einen Arbeitsplatz in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM), ein Teil besucht eine Förderstätte und einige werden in Fördermaßnahmen der Agentur für Arbeit aufgenommen, mit dem Ziel sie in den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln.

      Ergänzt werden diese Angebote durch die Bereiche Religion, Sport, Musik und Bildende Kunst.
      Im Bildnerischen Gestalten entstehen während der drei Berufsschulstufenjahre die Bilder für den jährlich erscheinenden Kalender, der mit den Werken der jeweiligen Entlass-Schüler gestaltet wird.

        PhilippNeri

          Vernissage Elisabeth Opperer - Dinzler in der Kunstmühle

          Kunst lässt die Seele zu Wort kommen. Dafür braucht es Zeit und Raum.

          Die Seele strebt nach Wachstum, Ausdehnung und heil sein. Durch den Körper findet sie eine Möglichkeit zum individuellen Ausdruck.

          Kunst bietet uns ein phantastisches und geheimnisvolles Werkzeug.

          Im kreativen Schaffen kommen wir uns selbst näher, können Neues entstehen lassen und unsere innere Quelle fließen lassen.

          Mit Hingabe und Begeisterung begleite ich Sie gerne auf Ihrem ganz persönlichen Weg.

            ElisabethOpperer