Dinzler

DINZLERs Weinmesse

Deutsche und österreichische Weine liegen aktuell voll im Trend.

Wir finden zu Recht! Bei der DINZLER Weinmesse in unserer Eventlocation „otto“ bringen ausgewählte Winzer besondere Weine zur Verkostung mit. Abgerundet wird der Genuss mit passenden DINZLER Häppchen.

21.02.2020

14 - 20 Uhr

Eintritt: 10 € - Abendkasse 15 €

10 namhafte Deutsche und Österreichische Weingüter

Jetzt Ticket sichern

Weinverkostung vor Ort

In entspannter Atmosphäre erhalten Sie in unserer Vinothek Ihr Weinglas für die Verkostung.

Lernen Sie Winzer hinter den Weinen persönlich kennen und erfahren Sie Geschichte in Ihrem Glas aus erster Hand! Vor Ort sind 10 namhafte Weingüter mit Weinexperten und Sommeliers. In unserer Veranstaltungslocation "otto" können Sie gemeinsam mit den Winzern verkosten und von Ihrer Expertise profitieren. Natürlich gibt es die Weine in unserer Vinothek zum Kauf, sollten Sie den Wein auch zuhause genießen wollen!

Diese Weingüter sind vor Ort: 

Aldinger, J.B. Becker, Heger, Gut Herrmannsberg, Weingut Franz Keller, Knewitz, Klumpp, Polz, Schnaitmann, Tina Pfaffmann, Ott, Markus Molitor, Weinmanufaktur Clemens Strobl, Weingut Karl-Heinz Gaul GbRMargarethenhof in ForstBaron Widmann

Das Leben ist viel zu kurz, um schlechten Wein zu trinken.

– Johann Wolfgang von Goethe

Freuen Sie sich auf die Winzer dieser Weingüter

Diese Winzer sind am 21.02.2020 für Sie bei DINZLERs Weinmesse vor Ort und geben Ihnen interessante Einblicke in die Herstellung und Aromenvielfalt ihrer Weine. 

    BENTZ DER ALDINGER legte 1492 den Grundstock für das heutige älteste Weingut Fellbachs. Er kam aus der kleinen Stadt Aldingen nach Fellbach, um hier Reben zu kultivieren.

    Gerhard Aldinger heiratet im Jahre 1955 Anneliese Aldinger (geb. Pflüger) und beschließt, die bis dahin bestehende Holzküferei des Schwiegervaters in ein Weingut umzuwandeln.

    Ein weiterer Eckpfeiler der Geschichte wurde dann der Erwerb der Lage Untertürkheimer Gips 1973. Schnell gewann im Ländle der Name GIPS neue Bedeutung. Er stand für mineralische und eigenständige Weine wie es sie bislang noch nicht gab.

    1992 – nach 500 Jahren Weinbautradition übernahm Gert Joachim Aldinger das Ruder.

    Mittlerweile wird er als König des Kappelbergs bezeichnet. Mit dem Anbau internationaler Rebsorten sowie der radikalen Ertragsreduzierung hat er maßgebend dem Lande eine neue Richtung vorgezeigt.

    15 Jahre später steht das Weingut an der Spitze Württembergs, die Söhne Hansjörg und Matthias Aldinger geben nun den Takt an.

    Erstaunlich wie auch prägend für die Familie ist es, das jede Generation nahtlos an der Tradition des Weinbaus anknüpft.

    1893 gründete Weinküfermeister Jean Baptist Becker das Rheingauer Traditionsunternehmen in Walluf. Die Familie Becker führte es durch die Wirren der Zeit, meisterte das Auf und Ab zweier Weltkriege und gelangte schließlich mit Erfolg ins Heute, wo die größte Herausforderung inzwischen die Schnelllebigkeit zu sein scheint. Diesem Phänomen begegnet das Weingut mit seiner ganz eigenen, überaus erfolgreichen Strategie: Dem Wein seine Zeit lassen.

    Trockene und gereifte Rieslinge sind heute das Aushängeschild von J.B. Becker. Aber auch beeindruckende Spätburgunder gehören ebenso zum Portfolio wie Rieslinge mit traditionell leichter Restsüße, die auch hervorragende Speisebegleiter sind. Heute, nach 125 Jahren Tradition, in denen man immer konsequent der eigenen Überzeugung treu geblieben ist, begeistern sich darum gerade viel junge Sommeliers und Kenner der Weinszene für jene Tropfen, die oft erst nach Jahren der Reife die Keller des Weinguts verlassen und vor allem aufgrund ihrer Eigenständigkeit überzeugen. Was kaum verwundert, denn mit jedem Jahr (oder besser: Jahrzehnt) der Reife schlägt sich eine weitere bemerkenswerte Facette nieder.

    Nur ein winziger Fleck auf der Landkarte, doch für Weinliebhaber ein Ort mit großer Anziehungskraft: Ihringen am Kaiserstuhl. Hier, im südwestlichsten Zipfel Deutschlands, liegt das Weingut Dr. Heger, Mitglied im Verband deutscher Prädikatsweingüter, und nicht nur am Kaiserstuhl ein Synonym für große Weine. Joachim Heger führt es heute zusammen mit seiner Frau Silvia.

    Untrennbar ist der Name mit dem Ihringer Winklerberg, eine der weltweit berühmtesten Lagen überhaupt, und dem Achkarrer Schlossberg verbunden. Extrem steil, extrem heiß und extrem steinig bieten sie optimale Voraussetzungen für die Erzeugung von ausdrucksstarken Terroirweinen der Sorten Spätburgunder, Grauburgunder, Weissburgunder und Riesling aber auch Silvaner, Chardonnay und Muskateller. Die Weine prägen eine charaktervolle feingliedrige Mineralität und subtile Finesse.

    Modernste Erkenntnisse in Bezug auf Ökologie und Pflanzenpflege, Einsaaten und organische Düngung machen es uns möglich das Terroir noch besser zum Ausdruck zu bringen. Vor allen Dingen gelingt es uns aber dadurch, unser kostbarstes Gut, das Ökosystem Weinberg, auch für kommende Generationen nicht nur zu erhalten, sondern auch beständig zu optimieren.

    Die Historie des Weingutes beginnt vor über 100 Jahren als königlich-preussische Domäne. Heute führt Familie Reidel das Gut, gemeinsam mit Kellermeister Karsten Peter und Geschäftsführer Achim Kirchner.

    Obwohl es seit der spätrömischen Zeit Weinberge an der Nahe gibt, wurde das Weingut erst 1902 als königlich-preussische Domäne gegründet. Daher auch der preußische Adler, der bis heute die Etiketten ziert. Der damalige Auftrag war, Weißweine von Weltrang zu erzeugen, um als Vorbild für die ganze Region zu dienen.

    Antrieb ist der Ausbau expressiver Burgunderweine und die Pflege der Kleinterrassen und Steillagen, die in die römische Zeit zurückreichen und für deren Erhalt schon Franz Keller während der Flurbereinigung am Kaiserstuhl kämpfte.

    Weine und Lebensart unserer französischen Nachbarn sind unserer Familie schon immer oenologische Inspiration. Weine als perfekte Begleiter für gutes Essen auszubauen, ist seit jeher immer eine der zentralen Ideen der Vinifikation gewesen.

    Franz Keller steht sowohl für durchgegorene, frische und fruchtige als auch für komplexe, mineralische und gehaltvolle Weine.

    Ein Weingut am Meer. In Rheinhessen? Ja! Zumindest wenn man sich knapp vierzig Millionen Jahre zurückdenkt. Damals war das nördliche Rheinhessen Teil eines tertiären Meeres, des heutigen Mainzer Beckens. Zu dieser Zeit verschoben sich die Kontinente, Gebirge falteten sich auf, und dort, wo heute die Reben wachsen, bildete sich ein großes Korallenriff. Dieses Riff ist natürlich längst Geschichte – allerdings eine, die die Arbeit im Weingut Knewitz stark beeinflusst; denn es prägt den Boden mit seinem hohen Kalkgehalt.

     

    Das Weingut Klumpp finden Sie im nordbadischen Bruchsal. Die Geschichte des dynamischen Familienbetriebes ist konsequent, zielstrebig und schnell erzählt. Begonnen hat alles 1983. Ulrich und Marietta Klumpp gründeten als Seiteneinsteiger in einem kleinen Bruchsaler Hinterhof aus Leidenschaft zum Wein das heutige Weingut. 1990 wurde ein neues Weingutsgebäude am Stadtrand von Bruchsal errichtet, 1996 dann die komplette Rebfläche auf ökologischen Weinbau umgestellt. Seit 2004 ist Sohn Markus für die Vinifizierung verantwortlich. 2010 wurde das Familien-Team mit Andreas nun komplett.

    Obwohl die Weine (Sauvignon Blanc) des Weinguts Polz längst weit über die Landesgrenzen hinaus geschätzt werden, sind sie bis heute ein Familienweingut geblieben, in dem noch jedes Familienmitglied mithilft.

    Erich und Walter Polz übernahmen Ende der 1980er-Jahre das Weingut ihrer Eltern Johanna und Reinhold Polz. Christoph Polz, Sohn von Erich Polz (somit die 4. Generation) hat im Sommer 2011 die Funktion als Winemaker übernommen.

    1997 brachte die Familie die ersten Trauben für das eigene Weingut ein. Die Vorfahren waren wahrscheinlich schon vor 600 Jahren aus der Steiermark eingewandert und 19 Generationen von Schnaitmännern und -frauen sind in den Fellbacher Kirchenbüchern als Bürger und Weingärtner belegt, ältere Aufzeichnungen gingen verloren. 1997 war aber trotz dieser großen Tradition der erste Jahrgang unter eigenem Label. Mit dem ersten Jahrgang gelang die Aufnahme in den „Gault Millau“, der Spätburgunder aus dem Lämmler heimste die ersten Preise ein, das junge Weingut war immer schnell ausverkauft und gute Weinberge, meist von Verwandtschaftsseite, konnten erworben oder gepachtet werden. 2006 folgte die Aufhnahme des VDP als bis dahin jüngstes Weingut in seine Reihen. Eine große Ehre und Verpflichtung, die Qualität in jeder Hinsicht weiter auszubauen.

    Alle arbeiten zusammen. Die Wuzeln holen den REgen aus dem tiefne Löss, der Kompost bringt Leben in den Boden, die Sonne Süße in die Trauben. Am Höhepunkt ihrer Reife wiue schon immer von Hand geerntet. Alles in Balance. Das Ergebnis ist kostbar - Glas für Glas. 

    Markus Molitor übernimmt 1984 im Alter von 20 Jahren das väterliche Weingut mit einem klaren Ziel: In der Tradition von acht Generationen sollen unter dem Namen "Molitor" Mosel-Rieslinge entstehen, wie sie die Region vor 100 Jahren zu Weltruhm führten – lagentypisch, unverwechselbar und extrem lagerfähig.

    Die Eigenbaukellerei Baron Widmann befindet sich im alten Familienansitz im Ortskern von Kurtatsch.  Seit 1783 als Johann Mathias von Kager zu Mayregg und Entiklar den Herrensitz erwarb, befindet sich das Gebiet in Famileinbesitz. Der älteste bestehende Gebäudekörper stammt aus der Gotik und erfuhr eine bedeutende Erweiterung zur Zeit der Renaissance.

    Seit Generationen widmen sich die Familie nebst der landwirtschaftlichen Tätigkeit vor allem dem Weinbau.

    Im Jahr 1977 ist man durch Rodungsarbeiten im familieneigenen Nockerischen Weingut auf römerzeitliche Fundstücke gestoßen. Während der anschließenden, umfangreichen archäologischen Grabungen barg man auch Holzteile eines Rebstockes, welche aufgrund von Münzfunden auf 300 n. Chr. datiert wurden.

    Ein Familienbetrieb in zweiter Generation. Unkompliziert und keiner Tradition verpflichtet.

    Experimentierfreude und Neugierde. Mit Leidenschaft und Begeisterung. Handarbeit. Nachhaltigkeit und Respekt vor der Natur. Nur eigenes Traubenmaterial. Handselektion. Nur unsere Weingärten und wir.

    Bio-Wirtschaft: nachhaltig und vielfältig. Die Natur so lassen, wie sie ist. Mischkultur. Zwischenbegrünung. Wasserflächen. Weil’s was bringt. Die Natur unterstützen, einfach sein lassen. Wild geht’s zu am Weinberg. Summen, Zwitschern, Wachsen, Wuchern. Leben. Weil diese Erde kostbar ist.

    2 Schwestern

     

    Es ist Mittwoch. Es ist noch früh. Die Sonne denkt gerade daran aufzugehen.
    Mit Spannung beginnen wir mit der Traubenlese-wie jedes Jahr um diese Zeit und wie jedes Jahr freuen wir uns riesig. Endlich dürfen wir das, was über die letzten Monate gehegt und gepflegt wurde nach Hause ins Weingut in die Bärenbrunnenstraße holen: Unsere Trauben. Unsere Eltern Rosemarie und Karl-Heinz eröffneten 1993 das Weingut und haben uns, wir waren damals noch in der Grundschule, ohne es zu wissen langsam an etwas herangeführt, was heute unsere Passion geworden ist. Unser Vater war für uns Schwestern ein Vorbild und ebenso guter Lehrmeister… ein echter Könner eben. Wir, das sind Karoline und Dorothee Gaul, haben uns dem Wein verschworen und nach dem Abitur eine Winzerlehre in renommierten Betrieben der Pfalz abgeschlossen und anschließend in Geisenheim Weinbau und Oenologie studiert. Unsere Eltern hatten vorgelegt und wurden zu ihrer Zeit mit regionalen und überregionalen Preisen ausgezeichnet. Schon bald stand unser Weingut in den Weinführern. 2006 bekamen wir Schwestern den ersten Weinberg geschenkt- natürlich einen Riesling. Unter Papas wachsamen Blicken kümmerten wir uns um Anbau und Ausbau und vermarkteten so in Eigenregie unsere erste eigene Linie. Mehr und mehr wurden wir zum festen Bestandsteil des Betriebes unserer Eltern in Grünstadt-Sausenheim. Unser Vater verstarb 2011-leider viel zu früh. Für uns war klar, dass wir uns der Aufgabe „Weingut“ stellen und es, unterstützt von unserer Mutter, weiterführen. Heute bewirtschaften wir rund 20 ha Rebfläche und werden von unserem festen Mitarbeiter Mike Brendel, einem Azubi und fleißigen Aushilfskräften bei der aufwändigen aber tollen Arbeit unterstützt.
    Die Geschichte geht weiter und wir geben täglich unser Bestes.

    Das Weingut Margarethenhof liegt in Forst an der Weinstraße, Mitten in der Pfalz. Wir sind ein Familienbetrieb, in dem sich schon immer alles um die Arbeit in den Reben, der Natur und um die Gegend, in der wir wohnen, gedreht hat. Weinbau spielt schon seit Generationen eine große Rolle in unserer Familie.