✓  Täglich backen wir etwa 150 Kuchen und 500 Feingebäcke in unserer Konditorei

    ✓  Apfel- und Käsekuchen, waren die ersten Kuchen bei DINZLER – gebacken von Isolde Richter. Die Klassiker gibt es noch heute!

    ✓ DINZLER Irschenbergspitze – der Tipp von Konditormeister Giordano Colombi zum Espresso

    Die süße Verführung

    Jeden Morgen ab 4 Uhr, wenn alles noch friedlich schläft, legt sich über den Irschenberg ein süßer, verlockender Backduft. Ein Duft, der wirklich jede Nase neugierig macht und dem niemand widerstehen kann. In der DINZLER Konditorei wird schon früh fleißig gewerkelt, damit jeder Gast sein frisches Gebäck bekommt. Hier entstehen täglich frisch alle Gebäckstücke, Kuchen und Torten für die DINZLER Kaffeerösterei. Als Vorlage für die köstlichen Süßwaren dienen Isolde Richters traditionelle Familienrezepte. Die Tradition der Rezepte wird zusätzlich bereichert von Konditormeister Giordano Colombis italienischen Gourmetwurzeln. Und das Beste: Man kann den fleißigen Konditorinnen und Konditoren sogar noch dabei zuschauen. Hier erfahren Sie alles über die süßen Köstlichkeiten und wie Giordano Colombi beim Backen mit seiner Mamma seine Leidenschaft für Süßes entdeckte.

    Butter, Mehl und Eier

    So beginnt in der DINZLER Konditorei jedes einzelne Backkunstwerk – ganz wie Zuhause. Die hauseigene Konditorei versorgt die DINZLER Genusswelt mit allen Gebäckstücken, Kuchen und Torten und natürlich dem Eis. Das Besondere: Hier wird noch nach echter, traditioneller Backkunst gearbeitet. Die Konditorei verzichtet komplett auf Zusatzstoffe und arbeitet ohne Fertigprodukte, wie beispielsweise Backmischungen. Dafür steht das Backteam früh auf und arbeitet mit höchster Sorgfalt. Frische, köstliche Produkte entstehen aus den regionalen und saisonalen Zutaten, die hier bevorzugt verarbeitet werden. Von der Teigherstellung, über den Backprozess bis zur Verpackung wird hier Hand angelegt – natürlich in Kombination mit moderner Technik.  

    "Kuchen backen hat mich als Kind fasziniert"

    Konditormeister Giordano Colombi leitet die DINZLER Konditorei. Im Gespräch mit dem Italiener erzählt er von seinem ersten Kuchen und seiner Liebe zu Hefe.

    Warum sind Sie Konditor geworden?
    GC: "Ich esse einfach gerne süße Sachen. Meinen ersten Kuchen habe ich mit 11 mit meiner Mamma gebacken – besonders auch der Umgang mit Hefe hat mich fasziniert. Ich habe dann zunächst Koch gelernt. Seit 2000 arbeite ich aber ausschließlich als Konditor."

    Wie sind Sie bei DINZLER gelandet? 
    GD: "Ich habe viel in der Schweiz gearbeitet und habe dort meine Frau kennengelernt – sie ist Deutsche. Wir haben dann beschlossen nach Deutschland zu gehen. Damals wusste ich nicht mal wo Rosenheim liegt, geschweige denn der Irschenberg. Ich kannte nur „Die Rosenheim-Cops“. 2010 habe ich mich dann einfach auf die ausgeschriebene Stelle als Konditor bei DINZLER beworben und seitdem bin ich hier."

    Welche Gaumenfreuden entstehen hier täglich in der DINZLER Konditorei?
    GC: "Das meiste sind unsere Kuchen, nach den Rezepten von Isolde Richter. Dann haben wir Torten, Croissants und Brioche für die Theke, Gebäck und Kekse für den Laden. Alles Süßes, das hier verkauft wird, kommt von uns. Das Rezept für die Brioche stammt aus der Konditorei aus meinem Dorf in Italien – die habe ich immer als Kind gegessen und es sind einfach die besten. Die kann ich auch zum täglichen Cappuccino sehr empfehlen." 

    Was ist das besondere an der DINZLER-Konditorei?
    GC: "Jeder Teig beginnt mit Eier, Zucker und Mehl. Hier werden keine Fertig-Produkte verwendet. Das ist auch die Philosophie der Familie Richter und hat sich durch das Wachstum der Firma nicht geändert. Mittlerweile produzieren wir hier ja in ganz anderen Mengen als früher. Das ist leider nicht mehr selbstverständlich. Häufig wird mit Backmischungen oder eingefrorenen Fertigprodukten gearbeitet. Zusätzlich achten wir auf regionale Produkte. Das ist nicht immer möglich, aber unsere Äpfel kommen im Herbst zum Beispiel von Frau Leitner aus dem Nachbarort. Bei Mandeln ist das schwieriger. Alles was irgendwie geht, wird regional gekauft." 

    Was bedeutet für Sie das Konditorenhandwerk und die Konditorei?
    GC: "Ich kann nichts anderes. Wenn ich Urlaub habe und länger nicht da bin, muss ich irgendwann Eier und Mehl nehmen und etwas backen – es geht einfach nicht ohne. Besonders die Hefe hat es mir angetan. Das hab ich wohl von meiner Mamma geerbt. Nach der Hefe kommt dann Schokolade und natürlich im Sommer das Eis. Die filigranen Handgriffe und Verzierungen überlasse ich lieber meinen Mitarbeiterinnen, die sind da geschickter als ich." 

    Was passiert einem nur hier?
    GC: "Ich musste mal im Winter eine Hochzeitstorte ausliefern. Das war in irgendeinem Dorf hier in der Nähe. Leider war aber die ganze Straße total zugeschneit und die Fahrt war etwas unruhig. Gott sei Dank hatten wir die Torte noch nicht aufeinandergestellt, sonst wäre sie vermutlich nicht heil angekommen. Das kann hier am Irschenberg halt mal passieren. Es ist aber alles gutgegangen."

    Essen Sie privat noch Süßes?
    GC: "Oh ja. Immer noch sehr gerne Schokolade. Besonders nach dem Essen muss ich immer etwas Süßes essen. Ich mag aber auch gerne Apfelstrudel."

    Wie bei der Oma!

    Kuchen, Torten, Kekse, Croissants, Focaccia – die Liste ließe sich noch unendlich weiterführen. Die vielen unterschiedlichen Backwaren, erfordern alle Raffinesse und außergewöhnliches Know-How. Auch wenn bei DINZLER mittlerweile in größeren Mengen produziert wird, ist die DINZLER Konditorei weit entfernt von „Fließbandarbeit“. Die Prozesse und Abläufe wurden optimiert, damit sich die vielen fleißigen Backkünstler nicht im Weg umgehen und die Lebensmittel optimal verarbeitet werden. Der Flair einer kleinen Konditorei geht dabei nicht verloren: Überzeugen Sie sich selbst.Hier wird vielleicht gerade ein Teig angerührt, um die Ecke verziert eine Konditorin eine Hochzeitstorte, oder es verpackt gerade jemand die selbstgebackenen Kekse für den Bohnenladen? 

    Wer steckt dahinter?

    Sieben Gesellen, zehn Auszubildende und zwei Aushilfen arbeiten mit dem Konditormeister und Leiter in der Konditorei von DINZLER. Sie alle sorgen dafür, dass man hier am Irschenberg frisches, selbstgemachtes Gebäck serviert bekommt. In den letzten Jahren hat DINZLER kräftig aufegstockt und freut sich über die vielen Auszubildenden, die noch das traditionelle Konditorenhandwerk erlernen möchten. 

     

     

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