Kaufberatung Siebträgermaschine: Welche Espressomaschine passt zu mir?

Di 22.02.22

Finden Sie die passende Espressomaschine

“Welche Espressomaschine passt zu mir?”, lautet die erste Frage, die sich die meisten stellen, wenn sie perfekt aufgebrühten Espresso auch zu Hause genießen wollen. Das Angebot an Siebträgermaschinen ist groß und Begriffe wie Einkreiser, PID-Steuerung oder Boiler können schnell überfordern. Bei der DINZLER Kaffeerösterei lassen wir Sie mit diesen Fragen nicht alleine, sondern geben Ihnen hier einen Überblick über die wichtigsten Begriffe und worauf Sie beim Kauf einer passenden Espressomaschine achten müssen. Sie haben noch offene Fragen? Unsere Kaffeemaschinen-Experten beraten Sie gerne vor Ort oder virtuell in einer digitalen 1:1-Beratung. Wir erklären die wichtigsten Begriffe und zeigen Ihnen, worauf Sie beim Kauf einer Espressomaschine achten müssen. 
 

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Einkreiser-, Zweikreiser-, Dualboiler: Das sind die Unterschiede

Grundsätzlich gibt es drei Arten von Espressomaschinen: Einkreiser- und Zweikreiser- sowie Dualboiler-Siebträgermaschinen. Die Einkreiser und Zweikreiser erhalten ihren Namen aufgrund der Anzahl der vorhandenen Wasserkreisläufe. Bei einer einkreisigen Maschine muss der gesamte Kreislauf für den Dampfbezug aufgeheizt und für den Kaffeebezug heruntergekühlt werden. Bei einer zweikreisigen Maschine sind Dampf- und Wasserkreislauf getrennt und beide Bezüge sind gleichzeitig möglich. Beide besitzen aber nur einen Brühkessel beziehungsweise einen Boiler. Damit unterscheiden sie sich von einer Dualboiler-Espressomaschine: Sie besitzt im Innenleben zwei separate Boiler, die unabhängig voneinander betrieben werden, unterschiedliche Temperaturen besitzen und somit der gleichzeitige Bezug von Espresso und Wasserdampf möglich ist. Die Pumpe sorgt dabei dafür, dass das Wasser aus den Boilern in den Brüh- und Dampfkessel gelangt. Der Dampfdruck entsteht dann durch die hohe Temperatur von 125-130°C im Dampfkessel.

Die Einkreiser-Siebträgermaschine

Die Einkreiser-Siebträgermaschine ist die kompakteste und häufig kleinste Version der Siebträgermaschine und eignet sich hervorragend für Espressoliebhaber. Sie besitzt einen Boiler, in dem sich das Wasser sowohl für die Kaffeezubereitung – also zum Aufbrühen – als auch für die Erzeugung von Dampf befindet. Bei der Zubereitung von Espresso wird das Wasser im Kessel erhitzt und dann vorne durch die Brühgruppe ausgegeben. Die ideale Temperatur bei der Extraktion des Espressos liegt in der Regel zwischen 92° und 96 °C. Um mit der Einkreiser-Espressomaschine ein Milchgetränk zubereiten zu können, muss Folgendes beachtet werden: Da sie nur einen Wasserkreislauf für Kaffeewasser und Dampf besitzt, jedoch für beides unterschiedlich hohe Temperaturen benötigt werden, sollte erst der Espresso zubereitet werden. Danach wird je nach Modell ein Hebel oder Knopf betätigt, damit das Wasser im Boiler auf 125–130 °C aufgeheizt wird. Nun entsteht ein Dampf-Wasser-Gemisch, mit dem sich die Milch aufschäumen lässt. Wichtig: Während die Einkreiser-Siebträgermaschine im Dampfmodus ist, kann man keinen Espresso beziehen, da die Temperatur zu hoch ist. Um die Maschine wieder abkühlen zu lassen, einfach wieder den Hebel oder den Knopf betätigen und warten, bis die Zieltemperatur erreicht ist.

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Die Zweikreiser-Siebträgermaschine

Wer gerne Espresso und Milchgetränke trinkt, der ist mit einer Zweikreiser-Siebträgermaschine grundsätzlich gut beraten. Genauso wie bei der Einkreiser besitzt sie nur einen Kessel, aber dafür zwei Wasserkreisläufe. Der Vorteil: Milchschaum und Espresso lassen sich parallel herstellen. Die zwei Wasserkreisläufe im Kessel lassen sich wie folgt aufteilen: Der Kessel selbst bildet den ersten Wasserkreislauf. Dort befindet sich das Wasser-Dampf-Gemisch für den Bezug von Dampf zur Milchschaumzubereitung mit einer Temperatur von 125-130 °C. Der zweite Wasserkreislauf führt Wasser in Form eines Kupfer- oder Edelstahlrohres durch den Kessel. So erhitzt sich das Wasser im zweiten Kreislauf mithilfe der Umgebungstemperatur im Kessel auf die optimale Temperatur zur Kaffeezubereitung und wird direkt aus dem sogenannten “Wärmetauscher” bezogen. Was bei der Zweikreiser-Siebträgermaschine allerdings beachtet werden sollte: Bei längerer Standzeit kann es zu einer etwas überhitzten Kaffeewasser-Temperatur kommen, da das Kaffeewasser im Wärmetauscher durch die lange Standzeit zu heiß werden kann. Um die Temperatur wieder zu senken, muss mit einem kurzen Brühwasserbezug der Wärmetauscher einmal kurz durchgespült werden. 

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Die Dualboiler-Siebträgermaschine

Hier kommt die Königsklasse unter den Siebträgermaschinen: die Dualboiler-Siebträgermaschine. Während es schon 1901 die ersten Einkreiser-Siebträgermaschinen gab, gesellte sich die Dualboiler 70 Jahre später dazu. Diese Espressomaschine ist deutlich leistungsfähiger als die Einkreiser und Zweikreiser und entspricht von der Funktionsweise im Großen und Ganzen den Gastronomie-Espressomaschinen. Sie besitzt zwei voneinander unabhängige Boiler, die in der Regel einzelne Temperatursteuerungen besitzen: einen Brühkessel, in dem sich das Wasser für die Kaffeezubereitung optimal temperiert befindet und einen Dampfkessel, in dem sich ein Dampf-Wasser-Gemisch für die Zubereitung von Milchschaum befindet. Der große Vorteil und auch größte Unterschied: Es lassen sich gleichzeitig und vollkommen unabhängig voneinander auch größere Mengen an Espresso und Milchschaum ohne Unterbrechungen, Überhitzen oder zu geringer Brüh-/ Dampftemperatur zubereiten. Zudem besitzt sie eine sehr hohe Temperaturkonstanz und der Druck sowie die Temperatur lassen sich ganz individuell einstellen.

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Fazit: Welche Espressomaschine passt zu mir?

Damit Sie die passende Siebträgermaschine für zu Hause finden, müssen die eigenen Kaffee-Vorlieben, Ansprüche sowie das Budget definiert werden. Sie sind leidenschaftlicher Espressotrinker, der eher selten Milchgetränke zubereitet? Dann eignet sich die Einkreiser-Siebträgermaschine hervorragend für Sie. Denn sie ist sehr kompakt gehalten, passt optimal in kleine Küchen und hat eine verhältnismäßig geringere Aufheizzeit. Trotz eines relativ günstigen Einstiegspreises liefert die einkreisige Espressomaschine eine sehr hohe Kaffeequalität. Wenn Sie hingegen eine Schwäche für cremige Milchgetränke wie beispielsweise Cappuccino oder Latte Macchiato haben, sollten Sie eine Zweikreiser-Siebträgermaschine in Betracht ziehen. Mit der kompakten Siebträgermaschine lassen sich dank der zwei Wasserkreisläufe in kurzer Zeit mehrere Milchgetränke schnell zubereiten. Ein hochwertiger und preisgünstiger Allrounder, mit dem Sie auf keinerlei Ihrer Lieblings-Kaffee-Kreationen verzichten müssen. Für ambitionierte Kaffee-Perfektionisten und Hobbybaristas, die schon Erfahrung in der Kaffeezubereitung gesammelt haben, könnte eine Dualboiler-Siebträgermaschine die richtige Wahl sein. Mit ihr kann man dank individueller Temperaturregelung sein Kaffeeerlebnis auf dem höchstmöglichen Level genießen.

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